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STOP the HATE

Hass im Internet melden

Beleidigungen, Drohungen und Hetze gegen queere Menschen müssen nicht stehen bleiben. Melde sie der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein und lass sie löschen.

Du wirst zur Website der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein weitergeleitet. Dort gibst du deine Meldung selbst ein.

In drei Schritten melden

1

Link kopieren

Kopiere die Adresse (URL) des Beitrags, Kommentars, Profils oder Kanals.

2

Kategorie wählen

Wähle im Formular „Hassrede oder politischer Extremismus“.

3

Kurz beschreiben

Schreibe in ein paar Sätzen, was passiert ist. Du kannst Screenshots anhängen.

Zum Meldeformular (öffnet in neuem Tab)

Pflicht sind nur der Link, die Kategorie und eine Beschreibung. Name und E-Mail sind freiwillig, damit die Medienanstalt dich über den Stand informieren kann. Anhänge: bis zu drei Dateien (Bild, PDF oder Video), je bis 10 MB.

Warum über die Medienanstalt melden?

Soziale Netzwerke prüfen Beiträge nach ihren eigenen Gemeinschaftsstandards. Manche Hasskommentare bleiben dort stehen, obwohl sie rechtswidrig sind.

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) prüft nach dem Gesetz. Grundlage sind die Staatsverträge der Länder für Medien und Jugendmedienschutz.

Logo der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) Kooperationspartnerin der Kampagne STOP the HATE

Was nach deiner Meldung passiert

  1. Die MA HSH prüft

    Sie prüft deinen Hinweis auf Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen.

  2. Sie wirkt auf die Löschung hin

    Bei einem Verstoß regt sie die schnelle Löschung an, direkt beim Anbieter oder über einen besonderen Meldestatus bei sozialen Netzwerken.

  3. Sie bleibt dran

    Ohne Abhilfe kann die MA HSH Zwangs- und Bußgelder gegen Anbieter verhängen. Mit der Strafverfolgung arbeitet sie zusammen, damit auch die Urheber*innen zur Rechenschaft gezogen werden.

Was du melden kannst

Alles, was dir im Netz rechtlich bedenklich vorkommt. Ob es rechtswidrig ist, prüft die Medienanstalt.

Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig melden.

Beleidigung und Bedrohung

Beschimpfungen, Drohungen und Verleumdungen gegen queere Menschen.

Hetze und Aufrufe

Beiträge, die zu Hass oder Gewalt aufrufen oder die Menschenwürde angreifen. Das kann Volksverhetzung sein.

Ganze Profile und Kanäle

Du kannst auch Webseiten, Kanäle und Profile melden, nicht nur einzelne Beiträge.

Wenn du selbst betroffen bist

Mit der Meldung sorgst du dafür, dass Inhalte geprüft und gelöscht werden können. Wurdest du selbst angegriffen, kannst du zusätzlich Anzeige erstatten.

„Für Hass und Hetze ist auch im Digitalen kein Raum. Wir möchten, dass alle Betroffenen wissen: Ihr seid nicht allein. Es gibt gute Möglichkeiten, sich zu wehren, und wir helfen Euch dabei.“

Eva-Maria Sommer, Direktorin der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein
Quelle: Pressemitteilung der MA HSH vom 9. Juli 2024

Gemeinsam gegen Hass im Netz

Die MA HSH arbeitet mit Staatsanwaltschaften, Strafverfolgungsbehörden und über 130 Beratungsstellen zusammen. Ziel ist, Hasspostings schnell zu löschen und die Urheber*innen zur Rechenschaft zu ziehen.

Pressemitteilung lesen (PDF) (öffnet in neuem Tab) Zur Website der MA HSH (öffnet in neuem Tab)

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